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Abstract


Wenn das Mitgefühl zur kalkulierbaren Grösse wird

Fast alle grossen deutschen Hilfsorganisationen umwerben heute potentielle SpenderInnen mit Hilfe von Marketingabteilungen und professionellen SpendenbeschafferInnen, deren einzige Aufgabe es ist, mit einem Mix aus Marketing und Emotion erst das Herz und dann das Portemonnaie der mildtätigen Bevölkerung zu öffnen. Als letzter Schrei im Fundraising gilt das Erbschaftsmarketing, um alleinstehende alte Leute dazu zu bringen, ihr Testament nicht mehr zugunsten der Kirche oder des örtlichen Tierschutzes zu verfassen (lesenswerter Report und Porträt von Gerhard Wallmeyer, Bereichsleiter Marketing bei Greenpeace; mit Grafik und Zahlen).

Stichworte: Spenden, Spendenaufkommen, Verwaltung, Werbung, Organisation, Umweltorganisationen, Entwicklungsorganisationen, Deutschland, Psychotricks, Verdrängungskampf, Marktanteile, Deutsches Rotes Kreuz (DRK), AIDA-Formel, Mailing, Telefonmarketing, Kinder, Tiere, Hermann Gmeiner-Fonds, Adveniat, Misereor, Brot für die Welt, Deutsche Krebshilfe, Päpstliches Missionswerk der Kinder, Deutsches Komitee für Unicef, Christoffel Blindenmission, Hilfsbereitschaft, «Internationale Katastrophen sind unsere Hits», Hunger, Elend, Leid, «Ein Herz für Kinder»
Schlagwort: Organisationen > Allgemeines, ngos, nros

Medium:
Spiegel
Publikationsdatum: 21.12.1998
Autor: Koelbl, Susanne / Meissner, Dirk / Siebeneck, Annette
Eigenschaften: Statistiken/Grafik; Reportage;

Abstract-Nr: 101088
Abstract-ID: 08211100018