Oekodok
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Abstract
Strom aus der Erde – das Elsass macht es vor
Der Oberrheingraben gilt als die «grösste geothermische Anomalie» von Mitteleuropa. Das hat Gutes: Das Erdwärme-Potenzial ist gross. Der Wärmebergbau im Elsass hat seine erste Pionierphase hinter sich, und jetzt sind – bei Bohrtiefen von bis zu 5080 Meter (!) – Temperaturen von 200 Grad Celsius förderbar. Jetzt ist die Industrie gefordert, die ein Pilotkraftwerk bauen sollte. Kommerzieller Strom aus solcher Erdwärme sollte für etwa 15 Pfennig pro Kilowattstunde angeboten werden können. Kein Wunder also, ist auch Shell am Konsortium beteiligt (ausführlicher Artikel mit einem Abriss zu den Elsässer Plänen sowie mit einer Grafik zum verwendeten Hot-Dry-Rock-Verfahren; mit kurzem Hinweis auf die Schweizer Deep-Heat-Mining-Projekte).
Stichworte: Energiepolitik, nachhaltige Energien, erneuerbare Energien, Titan-Palladium, Kosten, Stromproduktion, Elektrizität, Forschung, Mineralien, Rheintal, Vulkanismus, Erkundungsbohrungen (Probebohrungen)
Schlagwort: Energie > Erdwärme
Medium: NZZ
Publikationsdatum: 21.02.2001
Autor: Sauer, Hans Dieter
Eigenschaften: Statistiken/Grafik; Bericht;
Abstract-Nr: 110092
Abstract-ID: 03512200036