Oekodok
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Abstract
Partikelfilter auf Baustellen haben sich bewährt
Und das, noch bevor das schweizweite Obligatorium in Kraft getreten ist. Grund: Für die Grossbaustelle am Flughafen Zürich hatten die Bauherren das Obligatorium schon im Voraus angewendet. Obschon die Kosten für die Partikelfiltersysteme vom Flughafen getragen wurden, regte sich Widerstand bei den Bauunternehmen. Die Erfahrungen sind nun grösstenteils positiv: Im Vergleich zur Bausumme handelte es sich bei den (teuren) Filtern um einen geringen Betrag, die PM10-Emissionen konnten bei den umgerüsteten Maschinen um 99 Prozent (!) gesenkt werden, die Erfahrungen mit zuverlässigen und weniger zuverlässigen Filtern werden auch anderen Baustellen zugute kommen. Was sich indessen gezeigt hat: Die Schwelle von 50 kW Motorenleistung für das Obligatorium erwies sich als zu hoch, da mehr als ein Drittel der Maschinen weniger Leistung aufweist (ausführlicher Bericht; mit Liste zu Massnahmen und Wirkungen).
Stichworte: Luftreinhaltung, Schweiz, Baustellen, Buwal, Schwebestaub, Feinstaub, technische Massnahmen, Umwelt-Controlling, Zurich Unique, Leerfahrten (sollten vermieden werden, was sich als sehr schwierig erwiesen hat), Submission, Überwachung, Berichterstattung, Erfolgskontrolle, Luft-Programm 2002 (Kanton Zürich), Ersatzbiotope, Naturschutzmassnahmen, Dock Midfield (Photovoltaik, Grauwassernutzung, Energiepfähle), Enteiserabwässer
Schlagwort: Luft > Luftreinhaltung, Politik
Medium: ZUP 32, S. 29–33
Publikationsdatum: 01.12.2002
Autor: Giger-Mäder, Kathrin / Schmidweber, Andreas
Eigenschaften: Bericht;
Abstract-Nr: 114453
Abstract-ID: 01411500152