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Abstract


Frieden und Ökologie gibt es erst, wenn niemand mehr Erdöl braucht

Das schreiben die Politologen Felix Kolb und Rasmus Grobe in der «taz». Darauf aufmerksam geworden sind sie durch den – für Deutsche offenbar überraschenden – Umstand, dass sich in die Anti-Kriegs-Bewegung in den USA («Win Without War») auch die Umweltorganisation Sierra Club gereiht hat. Grund: Noch nie war so offensichtlich, dass Amerikas (ungleich verteilter) Wohlstand auf der Verschwendung knapper Ressourcen basiert. Mit anderen Worten und überspitzt gesagt: Wer Auto fährt und mit Öl heizt, ist nicht nur (direkt) ein Ökoferkel, sondern auch (indirekt) ein Kriegstreiber. Die Alternative dazu sei die längst überfällige Energiewende. Derweil meldet «Le Temps», dass sich die amerikanischen Erdölfirmen die irakischen Erdölreserven bereits aufgeteilt haben (ausführlicher Kommentar; dazu drei französischsprachige Artikel zur «Achse des Erdöls»).

Stichworte: Myret Zaki, Ram Etwareea, Laurent Nicolet, fossile Brennstoffe, Familie Bush, George W. Bush, USA, Exxon Mobile, Unocal, Chevron Texaco, Bank of America, Investitionsempfehlungen, Irak, Syrien, Türkei, Saudi-Arabien, Arabische Emirate, Oman, Kuwait, Persischer Golf, Iran, Energiewende, Effizienz, Umweltorganisationen, «Kurs ZukunftsPiloten» (sic!), Naturschutzring
Schlagwort: Energie > Fossile Brennstoffe

Medium:
taz/Le Temps
Publikationsdatum: 11.02.2003
Autor: Diverse
Eigenschaften: Bericht;

Abstract-Nr: 114702
Abstract-ID: 03511500315