Oekodok
|
|
|
|
Abstract
Die Schweiz ist zu einer einzigen Agglomeration geworden
Streng genommen, ist sie grösstenteils weder Stadt noch Land, aber alles in allem urban. Das zeigen nicht nur die Daten der Volkszählung (so pendelten beispielsweise Menschen aus mehr als der Hälfte aller Schweizer Gemeinden zur Arbeit nach Zürich), das zeigt auch die galoppierende Urbanisierung vormals ländlicher Räume wie dem Unterengadin. Der Sammelband der Stiftung «Zukunft Schweiz» (Avenir Suisse) geht den Konsequenzen dieser Auflösung klarer ländlicher, städtischer und kantonaler Strukturen nach. Der Befund, wonach politische Gliederung, Siedlungslandschaft und Lebenswirklichkeit immer weniger übereinstimmen, führt zur Forderung nach «neuen Kooperationsangeboten» zwischen den Regionen (Hinweis auf unten stehendes Buch).
Stichworte: Fusionen von Gemeinden und Kantonen (oft chancenlos, aber nicht immer), Alternativen zu Metropolen europäischen Zuschnitts, Siedlungsstruktur, Kernstädte, Raumentwicklung, Raumplanung
Schlagwort: Bücher und neue Medien > Gesellschaft
Medium: NZZ
Publikationsdatum: 12.06.2003
Autor: P.S.
Eigenschaften: Buch; Literaturhinweise; Kommentar;
Buchangaben: Stadtland Schweiz – Untersuchungen und Fallstudien zur räumlichen Struktur und Entwicklung der Schweiz. Birkhäuser-Verlag, Basel, 2003.
Buchautor: Eisinger, Angelus / Schneider, Michel (Hrsg.):
Seiten, Preis: 408 S. / 88 sFr.
Abstract-Nr: 115350
Abstract-ID: 00511500257