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Abstract


Auswege aus der dritten «Megawohnungskrise» des 20. Jahrhunderts

Zum drittemal nach dem 1. Weltkrieg und der Depression der 30er Jahre droht den Schweizer MieterInnen eine «Megawohnungskrise», weil Wohnungen immer knapper und teurer werden. Bisher hat der Staat immer zugunsten der MieterInnen interveniert. Heute fordern neoliberale Kreise, die Wohnmieten dem freien Spiel von Angebot und Nachfrage zu überlassen und damit neue Anreize zum Wohnungsbau zu schaffen. Das Dossier stellt die Wirksamkeit dieses Ansatzes in Frage und schlägt als Alternative die Gründung einer Wohnbaubank vor. In einem grossen Interview fordert Peter Macher, Sprecher des Schweizerischen Mieterverbands, dass aus Pensionskassengeldern Fonds für den Wohnungsbau geäufnet werden.

Stichworte: Mieterschutz, Marktwirtschaft, Kostenmiete, Hypotheken, Zins, Wohnungsfrage, Eigentumsförderung
Schlagwort: Siedlungsökologie > Allgemeines

Medium:
WoZ
Publikationsdatum: 24.01.1992
Autor: Trepp, Gian / Monnerat, Roger
Eigenschaften: Interview; Reportage; Schwarz/Weiss-Bilder;

Abstract-Nr: 84409
Abstract-ID: 08101200025