Oekodok
|
|
|
|
Abstract
Es sind nicht EugenikerInnen, sondern Eltern, die die Eugenik fördern
Ende August hat Adam Nash das Kunstlicht der Welt erblickt. Adam wurde nicht vornehmlich als Zeichen von Liebe gezeugt, sondern als Ersatzteillager: Von zwölf Retorten-Embryonen hatte er das geeignete Profil, um seiner älteren Schwester mit Blut zu helfen. Das ist, aus Sicht von Eltern und Schwester, verständlich, wirft aber eine Unzahl von schwer zu beantwortenden Fragen auf (zwei kommentierende Berichte; dazu ausführlicher Artikel zur Ohnmacht des Wissens durch Huntington-Gentests).
Stichworte: Nancy Wexler, Angst vor der Gewissheit, Segen des Nicht-Wissens, Deutschland, Morbus Huntington, Hanno Charisius, Jörg Blech, Präimplantations-Diagnostik (PID), Bluttransfusion, Embryonentests, überzählige Embryonen, Louise Masterton, «möglichst passende Kinder», Psychologie, Psychoanalyse, Psychiatrie, Folgen, Rechtswesen, Gesetzgebung, Grenzfälle, juristische Auseinandersetzungen, Schadenersatzforderungen, Reto U. Schneider, Chorea Huntington, NZZ Folio, Medizin, Gentests ohne Therapie
Schlagwort: Gen- und Biotechnologie > Medizin, Pharma, Humangenetik, Genomforschung
Medium: Zeit/Spiegel
Publikationsdatum: 12.10.2000
Autor: Diverse
Eigenschaften: Bericht;
Abstract-Nr: 108782
Abstract-ID: 04211700311