Oekodok
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Abstract
Wie radioaktive Milchzähne die Atomwirtschaft verunsichern
Radioaktive Einlagerungen in den Zähnen sich nachweisbar. Diesen Umstand macht sich der Leiter des Otto-Hug-Strahleninstituts zunutze: er untersucht Milchzähne von Kindern, um die radioaktive Belastung nach Tschernobyl und die Folgen der atmosphärischen Atombombentests zu untersuchen. Nebeneffekt: auch über Störfälle in nahegelegenen AKW dürften die Zähne Auskunft geben. Entsprechend gehässig ist die entsprechende Kampagne der Atomindustrie, die der Studie Unwissenschaftlichkeit vorwirft (lesenswerter Bericht).
Stichworte: Professor Edmund Lengfelder, Leiter des Instituts; Milchzahn-Projekt, Strontium-90, Ablagerung, Gemeinschaftskraftwerk Neckarwestheim (GKN); Atomkraftwerke, Kernkraftwerke (KKW), Studie, Kinder
Schlagwort: Atomenergie, Radioaktivität > Strahlenschäden und Strahlenschutz
Medium: taz
Publikationsdatum: 15.06.1993
Autor: Grigoleit, Inga
Abstract-Nr: 78292
Abstract-ID: 06201700122