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Abstract


40 Jahre vor Tschernobyl: Zwei AKW-Katastrophen im Ural

Die Planung eines neuen AKW im Ural in der UdSSR löste eine Protestwelle aus. Angst war hier nicht die Frucht krankhafter Phantasien. Im Gebiet Tscheljabinsk sind 23'000 Quadratkilometer radioaktiv verseucht. 450'000 Menschen wurden strahlengeschädigt. Ende der vierziger Jahre entstand dort der erste Reaktor zur Gewinnung von Plutonium für Atomwaffen. Alle möglichen Abfälle leitete man unmittelbar in den Fluss, dem die Bewohner ihr Trinkwasser entnahmen. Im Herbst 1957 explodierte ein Behälter mit radioaktivem Abfall. Dadurch wurde fast die Hälfte der bei Tschernobyl entwichenen Menge in die Luft geschleudert. Die genaue Anzahl der Geschädigten wurde nie festgestellt.

Stichworte: radioaktive Verseuchung, Strahlenschäden, Folgen, Auswirkungen, Schadenersatz, Grüne, GAU, Umweltverseuchung, Gesundheitsschäden, Kombinat Majak
Schlagwort: Atomenergie, Radioaktivität > Sicherheit

Medium:
MN
Publikationsdatum: 01.06.1991
Autor: Borodenkow, Andrej
Eigenschaften: Reportage; Kommentar; Schwarz/Weiss-Bilder;

Abstract-Nr: 87379
Abstract-ID: 06201600098